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Aktuelles aus den Generationenprojekten, sich austauschen, Fragen stellen und Wissen teilen

Möchten Sie auf dem Laufenden bleiben, die neuesten Einblicke in Generationenprojekte erhalten oder einen Beitrag zum Generationendialog leisten? Dann sind Sie hier genau richtig! Verfassen Sie Beiträge oder Kommentare, stellen Sie brennende Fragen, teilen Sie Ihre Anliegen oder bringen Sie Ihr Wissen ein und erhalten Sie neue Impulse. Gemeinsam kommen wir in den Austausch und stärken den Zusammenhalt zwischen den Generationen!

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Studienteilnehmende gesucht (Ü61): Helfen Sie mit, die Blasenfunktion bei neurologischen Erkrankungen zu schützen!

Rückenmarksverletzungen und andere neurologische Erkrankungen (Multiple Sklerose, Schlaganfall, Parkinson) führen meist zu Blasenfunktionsstörungen mit Einschränkung der Lebensqualität. In einer aktuellen Studie an der Universitätsklinik Balgrist erforschen wir, ob eine frühzeitige elektrische Stimulation des Schienbeinnervs die Entstehung solcher Störungen verhindern kann. Um die Ergebnisse bei betroffenen Patient:innen sinnvoll interpretieren zu können, benötigen wir Vergleichsdaten von gesunden Personen ohne Blasenprobleme. Fühlen Sie sich gesund und möchten einen wichtigen Beitrag zur Forschung bei Patient:innen mit Rückenmarksverletzungen leisten? Ablauf der Studie Im Rahmen der Studie laden wir Sie zunächst zu einem ersten Termin ein (Dauer ca. 2 Stunden), bei dem mithilfe von Fragebögen und einer kurzen elektrischen Stimulation am Fuss überprüft wird, ob Sie für die Studie geeignet sind. Wenn dies erfolgreich ist, folgen drei weitere Untersuchungstermine im Abstand von etwa einer Woche (jeweils ca. 2 – 3.5h Stunden). Dabei kommen unter anderem eine Magnetresonanztomografie (MRT) sowie neurophysiologische und neuro-urologische Messungen zum Einsatz, um eine gute Vergleichbarkeit mit den Patient:innen-Daten zu ermöglichen. Alle Termine finden an der Universitätsklinik Balgrist statt. Als Dankeschön für Ihre Teilnahme erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von 20 CHF/Stunde (ca. 200 CHF) sowie auf Wunsch eine Kopie der MRT Rohdaten des Schädels und der Wirbelsäule. Zudem erhalten Sie einen Einblick in das Forschungsgebiet der Neuro-Urologie. Teilnahmevoraussetzungen sind: Sie sind über 61 Jahre alt, haben keine Blasenprobleme, keine Operationen oder Erkrankungen des Urogenitaltrakts und nehmen keine Medikamente zur Beeinflussung der Blasenfunktion ein. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme und danken Ihnen herzlich für Ihr Interesse an unserer Forschung! Weitere Informationen zur Hauptstudie erhalten Sie unter https://data.snf.ch/grants/grant/179644. Kontakt: Silvan Büeler/Gina Strähler E-Mail/ Telefon: [email protected]/ 044 386 38 29

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Hyperaktive-Kinder ?? Kinder brauchen keine Psychopharmaka!

Summary zum Bundesratsbericht (FOKUS-Projekt)
Der Bericht des Bundesrates untersucht, ob nicht-medikamentöse Ansätze bei ADHS stärker in die Ausbildung von Lehrpersonen integriert werden sollen. Grundlage ist das Forschungsprojekt FOKUS, das pädagogische Methoden im Schulalltag getestet hat. 👉 Ziel der Studie:
Entwicklung und Prüfung von schulischen, nicht-medikamentösen Massnahmen, um Kinder mit Unaufmerksamkeit und Verhaltensauffälligkeiten besser zu unterstützen. 👉 Zentrale Ergebnisse: Geschulte Lehrpersonen konnten den Unterricht klarer strukturieren und besser auf betroffene Kinder eingehen
Die Unaufmerksamkeit der Kinder nahm messbar ab
Die Integration in die Klasse verbesserte sich
Lehrpersonen zeigten eine positivere Haltung gegenüber betroffenen Kindern
Insgesamt führte der Ansatz zu einer spürbaren Entlastung im Schulalltag
👉 Wichtige Einordnung im Bericht: Nicht-medikamentöse Massnahmen werden als wirksam und sinnvoll bestätigt
Gleichzeitig betont der Bundesrat, dass ADHS-Behandlungen individuell und oft kombiniert (multimodal) erfolgen sollten
Medikamente sind nicht zwingend für jedes Kind notwendig, können aber in schweren Fällen Teil der Behandlung sein
👉 Fazit des Bundesrates: Pädagogische Ansätze wie FOKUS sind ein wichtiger Bestandteil im Umgang mit ADHS
Solche Methoden werden bereits heute in vielen Aus- und Weiterbildungen eingesetzt
Der Fokus liegt auf Stärkung der Schule, Frühintervention und Zusammenarbeit mit Eltern

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