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Aktuelles aus den Generationenprojekten, sich austauschen, Fragen stellen und Wissen teilen

Möchten Sie auf dem Laufenden bleiben, die neuesten Einblicke in Generationenprojekte erhalten oder einen Beitrag zum Generationendialog leisten? Dann sind Sie hier genau richtig! Verfassen Sie Beiträge oder Kommentare, stellen Sie brennende Fragen, teilen Sie Ihre Anliegen oder bringen Sie Ihr Wissen ein und erhalten Sie neue Impulse. Gemeinsam kommen wir in den Austausch und stärken den Zusammenhalt zwischen den Generationen!

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Projekt-News

Wo Beziehungen Fahrt aufnehmen – ein Winterzauber auf der Rigi

Am 1. Februar 2026 lag etwas Besonderes in der Luft: Vielleicht war es der glitzernde Neuschnee, das tolle Wetter oder die gespannte Vorfreude – sicher aber das gemeinsame Unterwegssein, das den Ausflug des Vereins MUNTERwegs auf die Rigi zu einem unvergesslichen Erlebnis machte. Kinder und ihre freiwilligen Mentorinnen und Mentoren verbrachten einen gemeinsamen Wintertag voller Bewegung und Begegnung. Ein Ausflug, der verbindet.
Schon auf der Staffelhöhe war die Vorfreude nicht zu übersehen. Zwei der jüngsten Kinder zogen ihre Schlitten entschlossen durch den Schnee. Sie wollten die ersten auf dem Schlittelweg sein. Schon bald folgte ihnen eine bunte Schar: Menschen verschiedener Generationen und Kulturen, vereint durch Neugier, Offenheit und die Lust am gemeinsamen Erleben. Kaum waren die Schlitten startklar, ging es los – mit viel Tempo, Gelächter und dem einen oder anderen ungeplanten Abstecher in den Pulverschnee. Was MUNTERwegs bedeutet, wurde an diesem Wintertag lebendig.
Die Rigi Bahnen zeigten sich einmal mehr als grosszügige Gastgeber und ermöglichten den Kindern und ihren Mentoren, die eindrückliche Winterlandschaft in vollen Zügen zu geniessen. „Das war sooo cool!“, rief ein Kind nach der Fahrt, während es sich lachend den Schnee von der Jacke klopfte. Auch kleine Stürze gehörten dazu – ebenso wie das gegenseitige Aufhelfen und das gemeinsame Lachen.
Neben dem sportlichen Vergnügen wurde vor allem eines spürbar: die besondere Qualität der MUNTERwegs-Beziehungen. Eine Mentorin erzählte, wie sehr iht kleiner Schützling im vergangenen Jahr an Selbstvertrauen gewonnen habe. Eine andere Mentorin berichtete von ihrer Patenschaft, die bereits seit mehreren Jahren bestehe und von vielen gemeinsamen Erlebnissen geprägt sei. Diese kontinuierlichen Beziehungen sind das Herzstück des generationenübergreifenden Mentoringprogramms.
Für die Kinder bedeutete der Ausflug weit mehr als ein Tag im Schnee: neue Orte entdecken, Zeit mit einer verlässlichen Bezugsperson verbringen und Teil einer Gemeinschaft sein. Gleichzeitig bereicherte das Engagement auch die Mentorinnen und Mentoren. „Zu sehen, wie mein MUNTERwegs Kind über sich hinauswächst, ist sehr erfüllend“, brachte es eine Mentorin auf den Punkt.
Am Ende des Tages kehrten alle müde, glücklich und mit nassen Hosen, aber warmen Herzen zurück. Ein herzliches Dankeschön gilt den Rigi Bahnen und allen Beteiligten, die diesen munteren Wintertag möglich gemacht haben.
Autorin: Miriam Hess, Verein MUNTERwegs, http://www.munterwegs-sein.ch

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Haben Sie ein freies Zimmer? Elderli

Elderli unterstützt über 55-Jährige dabei, einen Teil ihrer Wohnung an junge Menschen unter 30 Jahren unterzuvermieten, indem es eine professionelle und kontinuierliche Betreuung durch diplomierte Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter anbietet. Die regelmäßige und professionelle Begleitung in der Sozialarbeit
Ein Sozialreferent oder eine Sozialreferentin betreut das Paar während der gesamten Wohngemeinschaft, um den Rahmen für eine ausgewogene und sichere Beziehung zu gewährleisten. Er ist eine Ressource, die sowohl für die ältere Person als auch für den/die Jugendliche/n jederzeit verfügbar ist. Durch regelmäßige Besuche in der Wohnung begleitet der/die Sozialreferent/in die Beziehung, beantwortet eventuelle Fragen, thematisiert altersbedingte Unterschiede und verweist die Senioren bei Bedarf an andere Dienste. Die Methode der Kontaktaufnahme
Um einen jungen Menschen zu finden, der den Erwartungen, Bedürfnissen und Wünschen jedes Gastgebers entspricht, ist die Paarbildung in drei wichtige Schritte gegliedert: das persönliche Treffen mit dem Gastgeber, die Suche nach dem idealen Mitbewohner oder der idealen Mitbewohnerin und das Treffen der potenziellen zukünftigen Mitbewohner. Die administrative und finanzielle Verwaltung
Elderli kümmert sich um alle administrativen und finanziellen Aspekte des Zusammenlebens: Rechnungsstellung für die Jugendlichen, Einzug der Mieten und Überweisung an die Senioren, Überprüfung der Haftpflichtversicherungen, Verwaltung der Kautionen, Schritte bei den Hausverwaltungen und Begleitung bei der Wohnungsabnahme. Alles ist darauf ausgelegt, die Wohngemeinschaft zu vereinfachen und sowohl Senioren als auch Jugendlichen unnötigen Ärger zu ersparen. Notfallzimmer Im Falle eines größeren Problems (ausgeprägte Missverständnisse, wichtige Probleme oder Todesfall) wird dem Jugendlichen ein Notzimmer angeboten, bis er oder sie eine neue Unterkunft gefunden hat. Diese Zimmer befinden sich bei Partnerfamilien, die von unserem Programm bestätigt wurden. Generationenübergreifender Austausch und Hilfe
Bei Bedarf können die Jugendlichen den Senioren punktuell Hilfe leisten (Einkaufen, Kochen, Gegenstände bewegen) oder einfach Zeit mit ihnen verbringen. Diese punktuellen oder regelmäßigen Einsätze werden vertraglich festgelegt und ermöglichen es, den Jugendlichen günstige Mieten anzubieten. Diese Modalitäten werden bereits beim ersten Treffen mit den Gastgebern besprochen, um die Konturen des Zusammenlebens klar zu definieren.
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Projekt-News

Entstehungsgeschichte und Finanzierung des Generationentreffs Sarnen

Entstehungsgeschichte und Finanzierung Wie alles begann Im Jahr 2021 wandte sich Dominik Imfeld, Initiant und Vereinspräsident, mit der Idee der Neugestaltung des alten und ziemlich verlassenen Spielplatzes beim Bahnhof an die Gemeinde Sarnen. Er schlug vor, den Platz als generationenverbindenden Treffpunkt neu zu gestalten. Kern der Idee war von Anfang an, dass der Platz nach der Neugestaltung durch Aktivitäten für Jung bis Alt belebt und so nachhaltig als Treffpunkt für die gesamte Gesellschaft etabliert werden sollte. Neben der Gemeinde Sarnen beteiligten sich die benachbarte Altersresidenz „Am Schärme“, die naheliegende Kindertagesstätte „Chinderhuis“, der Kanton Obwalden, Pro Senectute, Pro Juventute, die Genossenschaft Zeitgut Obwalden, der Verein Chindernetz Obwalden, der Rotary Club, die Kantonsbibliothek Obwalden, die Schule Sarnen, die Grundacherschule und der Familientreff Sarnen am Projekt. In einem partizipativen Prozess wurde die Idee konkretisiert, die Finanzierung geklärt und der Bau geplant. Eine wichtige Stütze als fachliche Begleitung im Planungsprozess und bei der Finanzierung war die Stiftung Hopp-la. Rund ein Jahr später, im Juni 2022, wurde der Platz mit einem grossen Fest feierlich eröffnet. Durch dieses Projekt entstand der Verein «Generationentreff Sarnen», der als Public-Private-Partnership organisiert ist und ein kantonales Netzwerk aus Institutionen und Vereinen im Kinder- und Seniorenbereich bildet. Dieses Netzwerk wächst seit der Initialisierung laufend weiter. Seit der Vereinsgründung konnte der Vorstand stetig erweitert werden.  Die sechs ehrenamtlich tätigen Vorstandsmitglieder realisieren laufend neue Projekte und Initiativen, meist in Kooperation mit den beteiligten Institutionen. Diese stärken die Verbindung zwischen den Generationen und der ganzen Gesellschaft nachhaltig.   Finanzierung Es zeigte sich früh, dass für die Finanzierung Drittmittel notwendig sind. Entsprechend wurden Stiftungen, die sich im generationenverbindenden Kontext engagieren, angefragt. Neben den Stiftungen Hopp la, Helvetia, Bonitas, Beatrice-Caterina Zai und dem Migros Kulturprozent beteiligten sich der Rotary Club Obwalden, der Verein Chindernetz Obwalden, die Gemeinde Sarnen und der Kanton Obwalden mit namhaften Beträgen an den Investitionskosten. Aktivitäten und Events können dank Sponsoring-Engagements lokaler Unternehmen und Kollekten der Besucher finanziert werden. Durch den Gewinn des 2. Platzes beim Förderpreis für nachhaltiges Engagement der Obwaldner Kantonalbank im Jahr 2023 und durch private Spenden konnte eine solide Finanzgrundlage erreicht werden. Dank des Förderprogramms „piiik“ der Albert Koechlin Stiftung ist es seit 2025 möglich, das Engagement des Vereins in allen Ortsteilen von Sarnen mit POP-UP-Veranstaltungen zu erweitern.     Wir freuen uns auf neue Projekte und engagieren uns gemeinsam mit vielen Partnerorganisationen für eine lebendige, generationenverbindende Gesellschaft.  

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