Diskussionen

Miteinander diskutieren, Wissen teilen, Fragen stellen und Tipps austauschen

Haben Sie eine spezifische Frage oder ein Anliegen? Möchten Sie Ihre Erfahrungen teilen oder neue Impulse erhalten? Dann nichts wie los: Starten Sie eine Diskussion oder beteiligen Sie sich an laufenden Gesprächen. Treten Sie in den Austausch – gemeinsam kurbeln wir den Generationendialog an.

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Gewinnen Sie Tickets für die exklusive Kino-Premiere von LAST DANCE!

Am 12. Januar 2023 kommt die romantische Komödie LAST DANCE der Schweizer Regisseurin Delphine Lehericey in die Deutschschweizer Kinos. Der lebenslustige Rentner Germain geniesst sein Leben im Ruhestand. Während er sich der Lektüre von Proust widmet, tanzt seine Frau Lise in einem zeitgenössischen Tanzensemble. Doch plötzlich stirbt Lise. Aus Sorge um sein Wohlergehen, mischen sich seine Kinder fortan in Germains Alltag ein und stellen damit sein Leben auf den Kopf. Ihre ständigen Besuche, Anrufe und organisierten Mahlzeiten nehmen ihm langsam die Luft zum Atmen. Germain gibt zwar vor mitzuspielen, verfolgt aber insgeheim einen anderen Plan: Er löst ein Versprechen ein, das er Lise gegeben hat – Germain bewirbt sich beim zeitgenössischen Tanzensemble um ihre Rolle. Wie lange wird Germain dieses Doppelleben führen können, ohne dass seine Kinder Wind davon bekommen? In ausgewählten Kinos organisieren wir Vorpremieren in Anwesenheit der Regisseurin. Für diesen exklusiven Anlass verlosen wir pro Stadt 2×2 Tickets: So 8.1.  in Bern, CineClub um 10:00 Uhr So 8.1.  in Biel, Rex 2 um 15:00 Uhr Mo 9.1. in Zürich, Le Paris um 12:15 Uhr Mo 9.1. in Basel, Kultkino um 18:30 Uhr Di 10.1. in Winterthur, Kiwi Center um 20:00 Uhr Mi 11.1. in Luzern, Bourbaki um 12:15 Uhr Möchten Sie sich von Germaine zum Tanz mitreissen lassen und für einen magischen Moment in eine Welt tauchen, die die Krisen um uns herum vergessen lässt? Dann melden Sie sich bis zum 22. Dezember per Mail an lastdance@outside-thebox.ch mit Betreff: Intergeneration-Last Dance, Name und Wunsch-Stadt, in der Sie an die Premiere kommen möchten. Viel Glück und hoffentlich bis bald!    

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Geschichtenaustausch für das gegenseitige Verständnis

Im Rahmen der geplanten Geschichtesammlung «Mein Grosi ist ein Schlitzohr» haben wir Geschichten von unter 30-jährigen Menschen gesammelt, in denen sie von ihren Grosseltern erzählen. In den vielfältigen Kurzgeschichten reflektieren die jungen Autor:innen die Erlebnisse ihrer Grosseltern und staunen oftmals über dieselben Dinge: Damals eine Reise zu machen, war ja viel abenteuerlicher als heute! Kinder mussten zuhause manchmal ganz schön hart arbeiten! Als Frau hatte man aber wirklich nicht viele Zukunftsmöglichkeiten! Die Autor:innen stellen also fest, dass einige Unterschiede zwischen ihrem Leben und dem ihrer Grosseltern gibt. Man kann aber nicht behaupten, dass eine Zeit nur besser oder schlechter als die andere ist. Nun wollen wir aber noch nicht zu viel über den Inhalt der Geschichten verraten und euch stattdessen zu einer Diskussion einladen: Wie kann das generationenübergreifende Verständnis von dem Geschichten- und Erinnerungsaustausch profitieren? Was können jüngere Generationen aus den Geschichten lernen? Was die älteren Generationen? Welche Geschichten und Erinnerungen haben Sie, die Sie gerne ihren Enkelkindern erzählen oder gerne von ihren Grosseltern hören? Wir freuen uns auf Eure Beiträge!
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Jugendbarometer 2022: Adieu Millennials – Hallo Generation Z

Eine neue Ära im Jugendbarometer 2022 bricht an. Was beschäftigt die Generation Z? Welche Hoffnungen, Zukunftswünsche und Sorgen haben sie? Dazu wurden rund 1000 Einwohnerinnen und Einwohner zwischen 16 und 25 Jahren in der Schweiz, in Brasilien, in den USA und in Singapur befragt. Die Befragungen werden seit 2010 im zwei Jahres Takt durchgeführt. Während die Befragten im Jahr 2010 noch ausschliesslich der Generation Y (1980 – 2000) angehörten, wurden diese immer stärker von der Folgegeneration Z (ab 2000) abgelöst. Heute macht die Generation Y oder die Millennials in der Befragung nur noch die kleine Minderheit aus, weshalb von einer neuen Ära im Jugendbarometer gesprochen wird. Ein grosser Unterschied zwischen den Befragungen der Generation Y und der Generation Z, ist die Aussicht auf die Zukunft. Während den Vertretern und Vertreterinnen der Generation Y mehrheitlich Optimismus nachgesagt wurde, gilt die Generation Z heute als die «realistische» Generation. So etwa berichtet das gfs Bern, dass es seit dem Befragungsbeginn im Jahr 2010 noch nie so wenige junge Menschen gab, die bezüglich ihrer Zukunft zuversichtlich eingestellt waren. Die grösste Sorge, welche die Jugendlichen äussern, ist die Zukunft der AHV. Circa 45% aller Jugendlichen gaben an, dass sie dies als eines der fünf grössten Probleme des Landes ansehen. Daraufhin folgen an zweiter Stelle der Umweltschutz und die Klimaerwärmung. An dritter und vierter Stelle sorgen sich die Jungen um den Benzin- und Erdölpreis, sowie um die Gewährleistung der Versorgungssicherheit und die Energieknappheit. Diese zwei Sorgen hängen vor allem mit dem Krieg in der Ukraine und den Schwierigkeiten in der Energieversorgung zusammen. Die letzte Sorge, welche geäussert wurde, ist die Gleichstellung von Frau und Mann. Der Generation Z wird nachgesagt, dass sie viel Wert auf Inklusion legen und einen ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit haben, weshalb es gut passt, dass sie die Gleichstellung von Mann und Frau weit oben in der Prioritätenliste der zu lösenden Probleme sehen. Vor allem der Stellenwert der Demokratie bei den Jugendlichen regt zum Nachdenken an. So glaubt fast ein Drittel der Jugendlichen, dass es schlecht um die Demokratie in der Schweiz steht. Dies fällt aber noch ausgeprägter aus, wenn über die Demokratie in der Welt insgesamt gesprochen wird – die Jugendlichen sind der Meinung, die Demokratie befinde sich in einer globalen Krise. Dieses Empfinden ist in der Schweiz mit fast 75% besonders stark ausgeprägt. Was kann aus den Ergebnissen des Jugendbarometers mitgenommen werden?
Die Jugendlichen sehen ihrer Zukunft pessimistisch entgegen. So beschäftigen sich viele mit der Sorge, wie die Zukunft der AHV aussieht und ob ihre Sicherheit im Alter garantiert ist. Zudem befindet sich die Demokratie in einer globalen Krise, was sich auch in der Beurteilung zu der Schweizer Demokratie abzeichnet. Wie nehmen Sie die Ergebnisse wahr? Haben die Jugendlichen Grund zur Sorge? Und wie können wir als Gesellschaft, Ihre Sorgen lindern? Wie kann das Vertrauen der Jugendlichen in die Demokratie wiederhergestellt werden? Und was sind die Konsequenzen, wenn dies nicht passiert?

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Schock: Die erste intergenerative Tagesstätte steht vor dem Aus

Der Verein Tandem Tagesbetreuung muss ein Jahr vor seinem zehnten Jubiläum den Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen einstellen. Das Tandem hat als Tagesstätte Pionierarbeit geleistet, indem Kinder und Senioren nach dem Vorbild einer Grossfamilie gemeinsam betreut wurden – schweizweit war es die erste Tagesstätte, die dieses Modell erfolgreich in die Praxis umsetzte. Die intergenerative Tagesstätte erntete immer wieder Lob von allen Seiten und erhielt im Jahr 2016 den Fokuspreis von der Alzheimervereinigung des Kanton Zürichs. Das Problem des innovativen Betreuungsmodells lag darin, dass die Leistungen nicht durch die Gemeinden oder die Krankenkassen gedeckt wurden, wie das etwa in den klassischen Pflegeheimen oder bei der Spitex der Fall ist. Die Kosten für die Betreuung der Seniorinnen und Senioren mussten durch diese und ihre Angehörigen komplett selbst übernommen werden. Die Präsidentin des Vereins Tandem sagte dazu gegenüber dem Tages-Anzeiger: «Die Abrechnung mit den Gemeinden und der Krankenkasse war nicht möglich, weil uns die Betriebsbewilligung für eine Senioren-Tagesbetreuung fehlt, für die es im Kanton Zürich leider noch keine Richtlinien gibt». Es ist ein Schock und traurig, dass diese innovative und preisgekrönte Institution schliessen muss. Gerade dieses Beispiel zeigt, dass es im Bereich der intergenerativen Betreuung noch viele Baustellen gibt und wir noch lange nicht am Ziel sind. Während immer mehr Betreuungseinrichtungen Begegnungen zwischen den Generationen ermöglichen, müssen harte Rückschläge hingenommen werden. Die gesetzlichen Gegebenheiten hinken der gesellschaftlichen Entwicklung hinterher und stehen teilweise – wie in diesem Fall – der generationenübergreifenden Betreuung im weg. Gerade deshalb ist es wichtig, dass wir uns vernetzen und zusammentun. Gegenseitig können wir nicht nur von Wissen und Kontakten voneinander profitieren, sondern uns auch gemeinsam für bessere Rahmenbedingungen für die generationenübergreifende Betreuung einsetzen. Sind Sie dabei? Was haben Sie für Erfahrungen gemacht? Und wie sieht es in anderen Kantonen aus? Wir wollen gemeinsam vorwärts machen und würden uns über Ihre Mitwirkung sehr freuen.

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Wir suchen jüngere oder ältere Mitbewohner!

Hallo und Guten Tag Per Zufall sind wir auf diese Plattform gestossen und haben vielleicht so die Möglichkeit, jüngere oder ältere Mitbewohner zu finden. Wir leben zur Zeit in der Nähe Appenzell AR und möchten unbedingt unser altes, gemietetes Haus verlassen. Unser jüngster Sohn ist nun auch mit seiner Freundin ausgezogen um sich ein eigenes Nest zu bauen. Wir, ein sehr jung gebliebenes Ehepaar von 53 und 60 Jahren, suchen nun nach einem Haus, welches zwei Wohnungen oder eine Einliegerwohnung hat, um dann entweder zwei Studenten oder auch einer oder zwei älteren Personen, die auch gerne mit Tieren zutun haben, ein Zuhause, Betreuung oder einfach nur ein gemütliches Zusammenwohnen anbieten zu können.
Ab und zu sind wir beruflich mal einen Tag weg und wir würden uns dann freuen wenn der die Mitbewohner ein Auge auf unsere Tiere haben. Nicht durchweg oder immer……nur ab und zu. Unsere Lieblinge sind 2 Akita Inu Hunde die auch therapeutisch eingesetzt werden, 2 Katzen, die Liebe ist schon sehr gross 2 Papageien die sich auch mal über ein nettes Wort freuen. Dementsprechend schauen wir gerade in einem ruhigen Wohnumfeld mit Garten, Wald, oder ähnliches , wo Mensch und Tier gut leben können.
Wir erwarten nur einen kleinen Beitrag zur Miete wenn man sich bereit erklärt, wirklich nur ab und zu, nach den Tieren zu schauen, sie füttert und auch mal Gassi geht. (Oft nehmen wir aber die Hunde mit.)
Ältere Personen die kaum noch Familie haben oder einfach mal wieder Familienintegration erleben möchten, sollten sich auch angesprochen fühlen. Wir kennen durch einige Freunde, die leider weit weg wohnen, die Problematik des Alleinseins und würden so gerne wieder etwas Lebensqualität anbieten. Wer den Schritt gerne wagen möchte und eventuell sogar schon bevor wir ein neues Domizil haben, zu uns kommen möchte, kann sich jederzeit sehr gerne melden. Ovelina2017@gmail.com

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LGBT+ & Queerness: Unterschiedliche Offenheit der Generationen?

Begleitend zum Blogbeitrag Offenheit & Akzeptanz: Alters-Gap bei Homosexualität & LGBT unserer Gastautorin Anne-Sophie Keller starten wir eine offene Diskussion. Wir schaffen Raum für den respektvollen Austausch über Akzeptanz und Offenheit der verschiedenen Generationen zur LGBT-Thematik und Queerness. Wie nehmen Sie den Austausch zu LGBT-Thematik zwischen den Generationen wahr? Kennen Sie Projekte, die Generationen zur LGBT-Thematik zusammenbringen oder sich mit dem Austausch der Generationen zu queeren Themen auseinandersetzen? Wie gelingt der respektvolle Umgang über Generationen hinweg? Wie schaffen wir als Gesellschaft einen konstruktiven Diskurs über Queerness, der alle Generationen einbezieht? Wir freuen uns auf einen respektvollen Austausch!

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Julia Meier

Lieber Hans! Als 30-jährige erlaube ich mir – im Sinne eines Intergenerationen-Dialogs – zu antworten. Ich war gerade mit meiner Partnerin in den Ferien und währenddessen das Buch Bisexuality von Dr. Julia Shaw gelesen (übrigens eine grosse Leseempfehlung!). Wir haben uns oft darüber ausgetauscht und immer wieder gemerkt, dass wir uns gut überlegen müssen, welcher Begriff nun der richtige ist für das, was wir sagen wollen. Was ich damit sagen will: ich verstehe sehr gut, dass all die Begriffe kompliziert sind. Ist es für mich auch manchmal. Gleichzeitig möchte ich auch drei Punkte erwähnen, wo ich mit Dir nicht einig bin: - Ich mache oftmals eine ähnliche Erfahrung wie der Mann in Deinem Beispiel. Da ich in einer Beziehung mit einer Frau bin, werde ich oft als lesbisch identifiziert oder wir werden lesbisches Paar genannt. Jedoch bin ich bisexuell. Für mich fühlt es sich jedes mal an, als ob man mich mit einem falschen Namen ansprechen würde. Falls jemand das auch nach mehrmaligen Hinweis nicht versteht, dann werde ich auch leicht genervt oder empört wie der Mann in Deinem Beispiel. Für manche Menschen sind "Labels" sehr wichtig, andere gebrauchen keine. Von aussen sieht man das Label eines Menschen nicht. Genauso wie ich mich bemühe, einen Namen richtig auszusprechen, hat es für mich mit Respekt zu tun, ein selbstgewähltes Label von anderen zu akzeptieren. - Ich empfinde es als riesengrosse Bereicherung, dass wir - wie Andrea im Kommentar unten geschrieben hat - ganz viele Buntstifte haben, um die Welt zu zeichnen. All die Möglichkeiten, die eigene Geschlechtsidentität und Geschlechtsorientierung zu formulieren, lassen uns unser Leben selbstbestimmt gestalten. Für mich ist das ein Grund zum Feiern! - Gerade die "Aufzählung von Buchstaben" nach dem LGB sind die Gruppen, welche am meisten diskriminiert werden, am meisten Hass und Gewalt erfahren und bei der rechtlichen Gleichstellung noch einiges schief steht. Gerade weil diese Menschen von der heteronormativen Gesellschaft viel einstecken müssen, sehe ich uns von der LGB Gruppe in der Pflicht uns zu solidarisieren und uns weiterzubilden. So habe ich in den Ferien auch endlich mal ein Buch mit einer trans Protagonistin gelesen (Nevada von Imogen Binnie) und konnte so viel lernen. Herzlich, Julia PS: Zur Gendergerechten Sprache gibt es einen tollen Artikel hier: https://www.republik.ch/2020/06/12/gendergerechte-sprache-ist-notwendig-ein-plaedoyer

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