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Diskussion im Netzwerk Generationenwohnen

Simone Schmid
Simone Schmid - 16.01.2023

Generationenwohnen: Von der Idee bis zur Umsetzung

Wie leben wir in Zukunft?

Klimawandel, Digitalisierung, Alterung, Vereinzelung – dies sind nur einige der grossen Herausforderungen, vor denen wir als Gesellschaft stehen. Gemeinschaftliche und generationenübergreifende Wohnprojekte als soziale Innovationen reagieren darauf und zeigen uns im Kleinen, wie konkrete lokale Lösungsansätze aussehen können. So setzen sich viele Wohnprojekte ambitionierte soziale und ökologische Ziele, wie die Schaffung lebendiger Nachbarschaften oder die Erreichung einer den Energie-​ und Klimazielen gerechten Gesellschaft.

Die zunehmende Digitalisierung führt zu einer Auflösung von Wohn-​ und Arbeitsort, was zu neuen Formen des Zusammenlebens räumlich wie sozial führt. Dazu kommt, dass wir in einer alternden Gesellschaft leben und immer häufiger allein wohnen. Heute leben rund ein Drittel der über 65-​Jährigen allein, wobei der Anteil an Frauen deutlich höher ist. Auch die Zahl der kinderlosen Menschen im Alter nimmt zu: Jede vierte Person zwischen 50 und 80 Jahren in der Schweiz hat keine leiblichen oder adoptierten Kinder. Gemäss einer Gesundheitsbefragung des Bundesamts für Statistik (BFS) im Jahr 2017 fühlen sich gar 38% der Bevölkerung ab 15 Jahren einsam. Ein anhaltendes Gefühl der Einsamkeit kann schwerwiegende Auswirkungen auf die Gesundheit und das psychische Wohlbefinden der betroffenen Personen haben. Welche Bedeutung haben lebendige Nachbarschaften für alle Generationen? Wie fördern Generationenwohnprojekte das individuelle Gemeinschafts-​ und Zugehörigkeitsgefühl?

Um diese und weitere Fragen zu beantworten, führt die ETH am 10. März 2023 mit internationalen und nationalen Expertinnen und Experten ein Forum durch zum Thema “Generationenwohnen – von der Idee bis zur Umsetzung”. Alle Infos zur Veranstaltung finden Sie hier.

3 Kommentare

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    GENERATIONENWOHNEN…..
    Das Interesse ist nicht hoch.

    Leider Wagen es die wenigsten auf das Thema Generationenwohnen anzufragen, was man anbietet und wie das funktionieren könnte.
    Ein Herr schrieb uns z.B. das er sich verschiedene Häuser angeschaut hat, allerdings sehr hochpreisig da er nur besseres wohnen kennt.
    Nun meinte er das wir ja dann zu ihm ziehen könnten, natürlich ohne unsere Hunde damit wir uns beteiligen und er so sein Traumhaus mitfinanzieren.
    So geht das Prinzip glaube ich nicht.

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