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Blaukreuz-Verlag
Blaukreuz-Verlag - 17.11.2022

Geschichtenaustausch für das gegenseitige Verständnis

Im Rahmen der geplanten Geschichtesammlung «Mein Grosi ist ein Schlitzohr» haben wir Geschichten von unter 30-jährigen Menschen gesammelt, in denen sie von ihren Grosseltern erzählen. In den vielfältigen Kurzgeschichten reflektieren die jungen Autor:innen die Erlebnisse ihrer Grosseltern und staunen oftmals über dieselben Dinge: Damals eine Reise zu machen, war ja viel abenteuerlicher als heute! Kinder mussten zuhause manchmal ganz schön hart arbeiten! Als Frau hatte man aber wirklich nicht viele Zukunftsmöglichkeiten! Die Autor:innen stellen also fest, dass einige Unterschiede zwischen ihrem Leben und dem ihrer Grosseltern gibt. Man kann aber nicht behaupten, dass eine Zeit nur besser oder schlechter als die andere ist. Nun wollen wir aber noch nicht zu viel über den Inhalt der Geschichten verraten und euch stattdessen zu einer Diskussion einladen:

  • Wie kann das generationenübergreifende Verständnis von dem Geschichten- und Erinnerungsaustausch profitieren?
  • Was können jüngere Generationen aus den Geschichten lernen? Was die älteren Generationen?
  • Welche Geschichten und Erinnerungen haben Sie, die Sie gerne ihren Enkelkindern erzählen oder gerne von ihren Grosseltern hören?

Wir freuen uns auf Eure Beiträge!

3 Kommentare

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    Eine wirklich tolle Idee – auf die Geschichten bin ich sehr gespannt! Man kann wahnsinnig viel daraus ziehen, besonders aber Verständnis und Dankbarkeit. Verständnis für den jeweils anderen und Dankbarkeit für das, was man hat. Hat man vielleicht Großeltern, die nicht aus der Schweiz kommen, erfährt man oftmals auch viel Spannendes über die jeweilige Kultur, was stets sehr bereichernd ist. Ein interessantes Projekt, ich freue mich!

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    Was für ein tolles Projekt – Ich werde mir das Buch gerne kaufen, sobald es erhältlich ist!

    Meine Grosseltern haben sich kennengelernt, als meine Grossmutter noch im Lehramtsstudium war. Mein Grossvater hat in Luzern gelebt und meine Grossmutter im Wallis, in einem kleinen Bergdorf. Ich bin immer wieder erstaunt, wenn meine Grossmutter mir erzählt, wie sie miteinander kommuniziert haben. Sie haben sich alle paar Monate mal gesehen und zwischendurch Briefe geschrieben – telefonieren war meistens zu teuer. Heutzutage kann man sich das gar nicht mehr vorstellen. Ich denke, ich kann viel von der Geduld meiner Grossmutter lernen. Während heute alles schnell und per SMS gehen muss, wartete sie früher zum Teil Wochen auf einen Brief. Noch heute schreibt sie lieber einen Brief als eine schnelle SMS. Auch ich kriege noch regelmässig eine Karte von ihr zugeschickt.

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