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Rückblick generationenverbindender Vorlesetag 22. Mai : Eine Geschichte für Jung und Alt

10.07.2024

Feuerthalen1

Generationenverbindender Schweizer Vorlesetag im Zentrum Kohlfirst

Am 22. Mai fanden in der ganzen Schweiz zahlreiche Vorleseaktivitäten statt, die zeigen, wie wichtig und schön Vorlesen ist. So auch im Zentrum Kohlfirst, initiiert durch die Generationenspielgruppe Feuerthalen und Thomas von der Linden, dem Aktivierungsfachmann vom Zentrum Kohlfirst. Der Erzählnachmittag für Klein und Gross begann um 14:30 Uhr.  Helene Bisig und Madleina Tanner begrüssten das wild durchmischte Publikum und luden alle ein, gemeinsam ein paar Lieder zu  singen. Anschliessend zeigten sie viele Fotos mit Erinnerungen der gemeinsamen Aktivitäten von Jung und Alt in der Generationenspielgruppe.

Eichhörnchen Bella wurde  langsam ungeduldig und wollte endlich ihre Geschichte erzählen von der Eichel, die sie mit ihrer Grossmutter gepflanzt hatte. Sie wollte den Kindern zeigen, wieviel Geduld sie brauchte, bis die Eiche endlich gross und stark wird. Mit Zählen, Raten und Augen schliessen wurden die Zuhörerinnen und Zuhörer in die Geschichte mit eingebunden.

Die Geschichte endete mit zwei weiteren Liedern. Alle Gäste begaben sich vor den Haupteingang. In der Zwischenzeit hatten nämlich zwei fleissige Männer einen Amberbaum gepflanzt. Während sie noch die Baumanbindung machten, sangen wir noch einmal den Refrain:

„De Baum vo der Erinnerig, de wachst immer meh. Wird gross und stark und tröstet üs, will mir chönd s‘Schöne gseh, wo mir mitenand erlebt händ, all das wo mal isch gscheh. Das bliibt euis immer, und das chan üs niemer neh. Der Text aus den Federn von Béatrice Gründler, hätte für unser Projekt treffender nicht sein können.

Die Kinder durften nun mithelfen, den Baumwurzeln Erde und Wasser zu geben. Darüber verteilten wir die selbst gemachten Samenkugeln. Diese sind vielleicht schon beim nächsten Besuch der Spielgruppenkinder am spriessen.  Beim Amberbaum werden auch wir noch viel Geduld brauchen, bis er gross und stark ist.

Mit wertschätzenden und dankbaren Worten rundete Sylke Meyer den Anlass ab. Die Generationenprojekte seien wertvoll. Wie sie heute selber miterleben durfte, würden die Anlässe für Jung und Alt mit Sorgfalt und Engagement umgesetzt. Frau Meyer hat sich schon lange einen Baum vor dem Eingang gewünscht. Dies am heutigen Anlass  nun umzusetzen, steht somit auch im Zeichen des generationenübergreifenden Wurzelnschlagens. So lud Sylke Meyer alle Gäste noch zu einem kleinen Zvieri und Umtrunk ein.

Einen besonderen Dank gilt Simon Biedermann der Firma baumwerker.ch sowie Hans Schneckenburger  für ihre tatkräftige Mithilfe für diesem Anlass.

1 Kommentar

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    Vielen Dank für diesen Rückblick, ein erlebnisreicher Erzählnachmittag der bestimmt allen Beteiligten in schöner Erinnerung bleiben wird. Und wunderschön, dass ein Baum als Symbol des generationenübergreifenden Wurzelschlagens gemeinsam gepflanzt wurde.

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