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Aktuelles aus den Generationenprojekten, sich austauschen, Fragen stellen und Wissen teilen

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Projekt-News

Fuchsspuren, Freundschaften und grosse Entdeckungen – gemeinsam MUNTERwegs im Hasliwald

Was raschelt denn da im Dickicht? Die Spannung wuchs unter den grossen und kleinen Waldbesuchern an diesem schönen Maitag im Hasliwald. Die MUNTERwegs-Kinder und ihre freiwilligen Mentorinnen und Mentoren wollten es wissen! Unter der fachkundigen Leitung von Förster Renatus Birrer wurde unser Gruppentreffen zu einer bereichernden Entdeckungsreise durch die Natur – und zu einem weiteren schönen Beispiel dafür, was das MUNTERwegs-Mentoringprogramm ausmacht: Begegnungen zwischen Generationen und Kulturen, gemeinsames Lernen und viele unvergessliche Momente.
Schon nach wenigen Schritten gab es viel zu entdecken. Die Kinder beobachteten Blindschleichen und Frösche, bestaunten die Larven von Marienkäfern und erfuhren, welche wichtige Rolle diese kleinen Tiere im Wald spielen. Gross und Klein hörten aufmerksam zu, stellten Fragen und teilten ihre Erfahrungen.
Besonders aufregend wurde es, als Förster Renatus Birrer plötzlich einen jungen Fuchs im Dickicht entdeckte. Sofort wurden alle mucksmäuschenstill. Vorsichtig pirschten wir uns näher heran. Die Aufregung stieg mit jedem Schritt. Als schliesslich ein besonders mutiges Kind das hübsche Tier sogar streichelte, wurde klar: Hier wartete ein präparierter Fuchs auf uns. Die Überraschung war perfekt! Das Staunen war gross, und gleichzeitig nutzte Renatus die Gelegenheit, um den Kindern zu zeigen, wo Füchse ihre Höhlen bauen und wie sie leben. Das weiche Fell, die feinen Pfoten und die vielen neugierigen Fragen sorgten für einen besonderen Lernmoment.
Natürlich durfte auch das Spielen nicht zu kurz kommen. Die Kinder balancierten über Baumstämme, erkundeten den Wald und genossen die Freiheit dieses natürlichen Spielraums. Ein Kind fragte mich ganz ernsthaft, ob man eigentlich immer in den Wald zum Spielen kommen könne oder ob dieser Öffnungszeiten habe. Was für eine wunderbare Frage! Sie zeigte, wie sich an diesem Tag der Horizont eines Kindes erweitert hatte. Seine Spielwiese war plötzlich viel grösser geworden. Genau solche Erfahrungen stärken Kinder nachhaltig und schenken ihnen Selbstvertrauen.
Ebenso berührend sind die Begegnungen zwischen den Mentorinnen und Mentoren und ihren MUNTERwegs-Kindern. Während des Ausflugs fragte ich einen kurdischen Jungen, wie es mit seiner Mentorin laufe. Seine Augen begannen zu strahlen. «Gut? Es läuft sehr gut! Sie ist prima … sie ist die Beste!», antwortete er begeistert. Seine Mentorin ist längst zu einer vertrauten Bezugsperson geworden und pflegt auch einen herzlichen Kontakt zur Familie.
Ein anderer Junge brachte es einmal mit einfachen Worten auf den Punkt: «Wenn ich etwas nicht weiss oder mich etwas beschäftigt, kann ich sie immer fragen.» Solche Aussagen zeigen, wie viel Vertrauen in diesen Beziehungen entsteht. Mentorinnen und Mentoren schenken Kindern Zeit, Aufmerksamkeit und Verlässlichkeit – und werden damit zu wichtigen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern.
Solche Verbindungen entstehen bei MUNTERwegs immer wieder: Menschen unterschiedlicher Generationen und kultureller Hintergründe lernen sich kennen, teilen ihren Alltag und entdecken gemeinsam neue Perspektiven.
Nach dem Waldspaziergang machten sich natürlich Hunger und Durst bemerkbar. An der Feuerstelle genossen wir unser gemeinsames Picknick mit Schlangenbrot und frischer Wassermelone. Jung und Alt verbrachten wertvolle Zeit miteinander und kehrten mit vielen neuen Eindrücken nach Hause zurück.
Diese Momente mitzuerleben und die positiven Spuren zu sehen, welche die Begegnungen bei Kindern, Familien und Freiwilligen hinterlassen, ist jedes Mal aufs Neue ein Geschenk.
Möchten auch Sie Teil von MUNTERwegs werden? Für unsere neue Gruppe ab Herbst 2026 suchen wir engagierte Freiwillige, die ein Kindergarten- oder Primarschulkind während acht Monaten begleiten möchten. Interessierte sind herzlich eingeladen, einen unserer Informationsabende zu besuchen:
• Donnerstag, 27. August 2026, 19.00–20.00 Uhr, Sitzungszimmer Röseligarten (bei der Logopädie Root), Schulstrasse 5, Root
• Freitag, 4. September 2026, 19.00–20.00 Uhr, Sitzungszimmer Pilatus, Gemeindehaus Ebikon, Riedmattstrasse 14, Ebikon
Weitere Informationen:
Verein MUNTERwegs
Miriam Hess
079 903 38 93
[email protected]
Wir freuen uns auf Menschen, die Kindern Zeit schenken und gemeinsam mit ihnen neue Welten entdecken möchten.

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Projekt-News

Wo Beziehungen Fahrt aufnehmen – ein Winterzauber auf der Rigi

Am 1. Februar 2026 lag etwas Besonderes in der Luft: Vielleicht war es der glitzernde Neuschnee, das tolle Wetter oder die gespannte Vorfreude – sicher aber das gemeinsame Unterwegssein, das den Ausflug des Vereins MUNTERwegs auf die Rigi zu einem unvergesslichen Erlebnis machte. Kinder und ihre freiwilligen Mentorinnen und Mentoren verbrachten einen gemeinsamen Wintertag voller Bewegung und Begegnung. Ein Ausflug, der verbindet.
Schon auf der Staffelhöhe war die Vorfreude nicht zu übersehen. Zwei der jüngsten Kinder zogen ihre Schlitten entschlossen durch den Schnee. Sie wollten die ersten auf dem Schlittelweg sein. Schon bald folgte ihnen eine bunte Schar: Menschen verschiedener Generationen und Kulturen, vereint durch Neugier, Offenheit und die Lust am gemeinsamen Erleben. Kaum waren die Schlitten startklar, ging es los – mit viel Tempo, Gelächter und dem einen oder anderen ungeplanten Abstecher in den Pulverschnee. Was MUNTERwegs bedeutet, wurde an diesem Wintertag lebendig.
Die Rigi Bahnen zeigten sich einmal mehr als grosszügige Gastgeber und ermöglichten den Kindern und ihren Mentoren, die eindrückliche Winterlandschaft in vollen Zügen zu geniessen. „Das war sooo cool!“, rief ein Kind nach der Fahrt, während es sich lachend den Schnee von der Jacke klopfte. Auch kleine Stürze gehörten dazu – ebenso wie das gegenseitige Aufhelfen und das gemeinsame Lachen.
Neben dem sportlichen Vergnügen wurde vor allem eines spürbar: die besondere Qualität der MUNTERwegs-Beziehungen. Eine Mentorin erzählte, wie sehr iht kleiner Schützling im vergangenen Jahr an Selbstvertrauen gewonnen habe. Eine andere Mentorin berichtete von ihrer Patenschaft, die bereits seit mehreren Jahren bestehe und von vielen gemeinsamen Erlebnissen geprägt sei. Diese kontinuierlichen Beziehungen sind das Herzstück des generationenübergreifenden Mentoringprogramms.
Für die Kinder bedeutete der Ausflug weit mehr als ein Tag im Schnee: neue Orte entdecken, Zeit mit einer verlässlichen Bezugsperson verbringen und Teil einer Gemeinschaft sein. Gleichzeitig bereicherte das Engagement auch die Mentorinnen und Mentoren. „Zu sehen, wie mein MUNTERwegs Kind über sich hinauswächst, ist sehr erfüllend“, brachte es eine Mentorin auf den Punkt.
Am Ende des Tages kehrten alle müde, glücklich und mit nassen Hosen, aber warmen Herzen zurück. Ein herzliches Dankeschön gilt den Rigi Bahnen und allen Beteiligten, die diesen munteren Wintertag möglich gemacht haben.
Autorin: Miriam Hess, Verein MUNTERwegs, http://www.munterwegs-sein.ch

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