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Hopp-la: Generationen in Bewegung

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Generationenverbindende Bewegungs- und Gesundheitsförderung

Der demografische Wandel führt zu Veränderungen in der Gesellschaft. Die zunehmende Individualisierung bewirkt, dass heute kaum noch mehrere Generationen unter einem Dach leben – was sich auf die Generationenverhältnisse auswirkt. Hinzu kommt, dass die Pandemie die Kluft zwischen den Generationen eher noch vergrössert hat. Für eine nachhaltige Veränderung der Generationenbeziehungen und einen gesundheitsfördernden Austausch zwischen Jung und Alt braucht es idealerweise neue Begegnungsorte für alle Generationen.

Die Stiftung Hopp-la setzt sich im Rahmen ihrer Vision dafür ein, dass Bund, Kantone und Gemeinden generationenverbindende Bewegung fördern und damit eine fortschrittliche Lebensraumentwicklung und die Gesundheit der darin lebenden Personen unterstützen. Als nationales Kompetenzzentrum trägt sie zur schweizweiten Verbreitung und Verankerung intergenerativer Bewegungs- und Gesundheitsförderung bei. Sie sensibilisiert, befähigt und berät Akteure in Zivilgesellschaft, Verwaltung und Politik und investiert in die Netzwerkarbeit und Forschung. Die Kantonalen Aktionsprogramme (KAP) sind wichtige Partner die zahlreiche Projekte in Schweizer Gemeinden koordinieren und unterstützen.

Mit dem zur Verfügung stellen einer lokalen Infrastruktur, die gemeinsames Bewegen und Begegnen aller Generationen ermöglicht, ist der erste Puzzlestein gesetzt. Damit diese ‘Hopp-la Parks ‘nachhaltig’ genutzt werden, setzt die Stiftung immer auf ein lokales breites Netzwerk an Freiwilligen, die die Parks mit zielführenden Angeboten bespielen. Deshalb forciert die Stiftung Hopp-la die Ausbildung von Kursleiter:innen. Mit regelmässig durchgeführten, angeleiteten Lektionen wird die Hemmschwelle gerade bei der älteren Generation etwas abgebaut. Das Ziel ist dann erreicht, wenn Jung und Alt beginnen, Bewegung automatisch in ihren Alltag zu integrieren.

Auch in Alters- und Pflegeheimen werden mit dem Hopp-la Tandem in regelmässigen Bewegungsstunden positive Emotionen freigesetzt. Und auf der physischen Ebene wird Kraft sowie der Gleichgewichtssinn trainiert. Denn das ist eine Gemeinsamkeit der zwei Hauptzielgruppen:  motorische Defizite im Kindes- sowie Seniorenalter als Folge von Inaktivität im Lebensverlauf. Dies ist mitunter einer der Gründe, die zu den jährlich 14 Milliarden Franken Kosten verursachenden Sturzunfällen in der Schweiz führen. Im Alter ist ein Sturz meist gleichbedeutend mit dem Verlust der sozialen Teilhabe, was ältere Menschen zunehmend in die Isolation und Vereinsamung führt.

Deshalb können alle Akteure unserer Gesellschaft – egal welche Rolle sie innehaben – nur profitieren, wenn generationenverbindende Bewegungs- und Gesundheitsförderung so selbstverständlich werden, wie gesunde Ernährung und wertvolle Sozialkontakte. Sie werden Teil davon, was für uns alle ‘Lebensqualität’ ausmacht.

Kontakt zu Hopp-la: info@hopp-la.ch
Weitere Informationen über Hopp-la: http://www.hopp-la.ch

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